Das Helmholtz Zentrum München ist Mitglied einer der europaweit führenden Forschungsorganisationen - der Helmholtz Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e. V. Ziel unserer Forschung ist es, Gesundheitsrisiken für Mensch und Umwelt frühzeitig zu erkennen, Mechanismen der Krankheitsentstehung zu entschlüsseln und Konzepte zur Prävention und Therapie von Erkrankungen zu entwickeln.

Ionisierende Strahlung wird zum Nutzen der Gesellschaft in Medizin, Wissenschaft und Technik eingesetzt. Das Institut für Strahlenschutz (ISS) führt grundlegende Forschungsarbeiten zur Strahlenprävention, zur Erfassung von Strahlen-Expositionen, zu Mechanismen strahleninduzierter Erkrankungen und zum Strahlenrisiko, insbesondere bei medizinischen Anwendungen, durch. Die Arbeitsgruppe "Integrative Modellierung" beschäftigt sich mit der mechanistischen Modellierung strahleninduzierter Pathogenese und der Dosimetrie für medizinische und gesundheitsrelevante Anwendungen, insbesondere auch bei ungeplanten Expositionen der Bevölkerung. Durch die Erforschung persönlicher Gegenstände (Handys, Chipkarten) als Zufallsdosimeter kann im radiologischen Ereignisfall schnell die Strahlenexposition abgeschätzt und gesundheitliche Risiken minimiert werden.

Im Rahmen eines EU Projekts suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Doktorand/in in retrospektiver Dosimetrie 2017/0492